Das Hochschulpolitische Referat
Das HoPo-Referat ist zuständig sowohl für innere als auch äußere hochschulpolitische Themen. Zu den inneren Themen gehört alles, was die FH selbst betrifft, also selbst die Wahl einer neuen Rektorin. So wurde vor der Wahl der neuen Rektorin auf einer StuPa-Sitzung darüber diskutiert, welche Kandidatin von studentischer Seite favorisiert wird.
Des weiteren ist die Umgestaltung der Fachbereiche ein Thema: Hier wird unter anderem versucht, die ProfessorInnen- und Lehrendenstellen je nach Auslastung der Fachbereiche und Studiengänge zu verteilen. Neue Studiengänge werden eingeführt und alte bei gegen null gehenden Studierendenzahlen gestrichen. Alle Dinge, die im Senat passieren sind außerdem von Interesse. Im äußeren Bereich ist die Vernetzung mit anderen Hochschulen landesweit über das LandesAStentreffen und bundesweit durch die Teilnahme an Veranstaltungen des fzs (freier zusammenschluss von studierendenschaften) gegeben. Wichtig sind hier vor allem allgemeine HoPo-Themen wie das politische Mandat für Studierendenvertretungen, Einführung von Studiengebühren, Einführung von Chipkarten an Hochschulen, Hochschulreform, Privatisierung und Verwirtschaftlichung von Hochschulen, etc.
Referenten: Jannis & Iane
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Bildungsstreik Bielefeld 17. November 2009
Der Senat spricht sich erneut für Studiengebühren aus
und senkt sie auf 350 Euro
In der Senatssitzung am 2. April befasste sich der Senat im Rahmen zweier Anträge mit Studiengebühren. Der eine Antrag sah die Senkung der Gebühren auf 350 Euro vor, der andere sah die gänzliche Abschaffung vor. Im Rahmen der Sitzung wurde schnell deutlich, dass wenig Diskussionsbereitschaft seitens der „nichtstudentischen“ Senatsmitglieder vorhanden war, sodass nach relativ kurzer „Diskussion“ abgestimmt wurde. Dem Antrag auf Senkung wurde mit der eindeutigen Mehrheit von 13 Stimmen bei einer Gegenstimme und keiner Enthaltung stattgegeben, der Abschaffungsantrag wurde mit einer eindeutigen Mehrheit abgelehnt.
Diese Ergebnisse sind aus einem Grunde über die konkrete Wirkung hinaus interessant. Beide Anträge wurden in dieser Form bereits früher gestellt. Mit dem Unterschied, dass der Senkungsantrag dieses Mal von einem Professor stammte. Bisher wurden beide Anträge (von studentischer Seite eingereicht), trotz gleicher Sachlage, immer wieder abgelehnt. Nun wird der Antrag auf Senkung einmal durch einen Professor gestellt, vom Rektorat ernstgenommen, von diesem die Zustimmung empfohlen und dem Antrag wird reibungslos zugestimmt. Durch diesen Sachverhalt entsteht der Eindruck, dass in unserem Senat weniger Sachinhalte, als vielmehr persönliche Eitelkeiten und Obrigkeitshörigkeit die bestimmenden Werte sind!
Pressemitteilung zur Hochschulpräsidentenwahl im Senat der FH Bielefeld
Zur Abstimmung des Senates über den Vorschlag zur Besetzung der Hochschulpräsidentin erklären Matthias Albrecht, AStA-Vorsitzender, sowie Jannis Richardsen und Claudia Röhling, studentische Senatsmitglieder:
Nachdem Frau Professorin Dr. Rennen-Allhoff von der Senatsmehrheit nicht gewählt wurde, muss nun der Hochschulrat erneut über die Angelegenheit entscheiden.
Dabei wird sich der Hochschulrat die Frage stellen müssen, wie ernst er das Votum des Senats nimmt. Zu befürchten ist, dass unabhängig von der Personalie Rennen-Allhoff die Meinung der gewählten Senatsmitglieder keine Berücksichtigung findet und damit die Demokratie innerhalb der Wissenschaft weiter massiv abgebaut wird.


